
Im Mittelpunkt dieser Programmiersprachen stehen sogenannte Programmiertools.
Mit Hilfe dieser Werkzeuge sollen auch völlig unerfahrene Anwender eines Programms in der Lage sein, in bestimmten Bereichen eigene Abfrageprogramme und Eingabemasken zu erstellen.
Man muss dem Computer nicht mehr sagen, wie das Problem zu lösen ist, sondern nur noch, was geschehen soll.
Diese Sprachen werden daher auch als nichtprozeduale Programmiersprachen bezeichnet.
Das eigentliche Programm wird von einem Programmgenerator erzeugt. Man kann hier von einer softwareunterstützten- und gesteuerten Programmierung sprechen. Innerhalb von den Anwendungsprogrammen wird für diese Art der Programmierung häufig ein Makrorekorder eingesetzt, der die einzelnen Schritte einer Verarbeitung aufzeichnet und in interne Programmiersprache übersetzt. Diese Befehle können dann gespeichert und innerhalb des Anwendungsprogrammes beliebig oft aufgerufen werden.
Andere Programme erzeugen aus Vorgabe des Anwenders Programme, die auch direkt von der Betriebssystemebene ausgeführt werden können. Diese Art der Programmierung ist wenig flexibel und kann nur einige fest definierte Aufgaben erfüllen.
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