Von der Geschichte
bis zum
Aufbau des Computers.
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  • Rechenmaschine
  • Röhrentechnologie
  • Programmiersprachen
  • Monitor
  • Maus
  • Programme
  • Software
  •  
     








    Aufbau einer EDV - Anlage
     
    Der Grundbaustein ist der Chip.
    Dieser ist ein dünnes Siliziumplättchen, auf dem sich viele Millionen kleiner Bauelemente befinden. (Widerstände, Kondensatoren, Transistoren)

    Ein Chip kann verschiedene Aufgaben übernehmen.
    Der Prozessorchip führt die arithmetischen und logischen Operationen durch.
    Der Speicherchip speichert Daten.
    Der Taktgeberchip synchronisiert den Ablauf der Arbeit und der Schnittstellenchip verändert das Format von Daten.
     
    Hardware
     
    Hardware sind alle Geräte der EDV. Die Systemeinheit, der Bildschirm, die Tastatur oder auch der Drucker.
    Die Systemeinheit ist im Desktop oder Tower untergebracht.
     
    CPU
     
    Die CPU ist das "Gehirn" eines Computers. Auch genannt Zentrale Verarbeitungseinheit.
    Hier erfolgt die Verarbeitung aller Informationen.
    Der Mikroprozessor mit Steuerwerk und Rechenwerk führt Berechnungen durch und überwacht und steuert die Verarbeitung.
    Spezielle Speicherbausteine sichern die Informationen.
    Die Ein- und Ausgabesteuerung sorgt dafür, das Informationen weitergeleitet werden.

    Die CPU ist auf einer Platine untergebracht. Die wichtigste und größte Platine ist die, auf der sich die CPU befindet. --- Die Systemplatine oder Motherboard.
     
    Speicherbausteine
     
    Speicherbausteine sind interne Speicher. Es gibt zwei verschiedene Arten.
    Der RAM (Arbeitsspeicher) ist der Hauptarbeitsplatz des Computers. Hier werden Daten abgelegt und wieder gelesen, Zwischen- und Endergebnisse gespeichert.
    Diese Daten können beliebig verändert werden. Sie sind nur so lange gespeichert, wie der Rechner Strom erhält.
    Wird der Rechner ausgeschalten oder neu gestartet, ist der Inhalt des Arbeitsspeicher verloren.

    Das ROM (Bios) hat eine festen Inhalt. Er bleibt auch nach dem Ausschalten erhalten. Im Bios befinden sich elementare Daten, z.B. Anweisungen, welche der Computer nach dem Start durchführen soll.
     
    Zusatzprozessoren
     
    Der Zentralprozessor wird von spezialisierten Prozessoren unterstützt. Ein Prozessor kümmert sich um die Kontrolle und Steuerung der Datenausgabe auf dem Bildschirm.
    Ein anderer regelt die Kommunikation mit der Tastatur, ein wiederum anderer koordiniert den Datenaustausch mit externen Speichern.
    Meißt sind Zusatzprozessoren bereits auf der Systemplatine oder sie müssen als Funktionseinheit in extra vorgesehene Steckplätze eingesteckt werden.
    Dadurch bleibt das Computersystem flexibel und ausbaufähig.
    Beispiel: Wenn man eine höhere Grafikkarte verwenden möchte, genügt es, diese gegen die vorhandene auszutauschen.
     
    Peripheriegeräte
     
    Peripheriegeräte sind Geräte, die an den Computer angeschlossen werden, um verschiedene Aufgaben zu erledigen.
     
    Eingabegeräte
     
    Ein Eingabegerät ist z.B. die Tastatur (Keyboard), ein Mikrofon, Scanner, eine Maus oder ein Kartenlesegerät.
    Die Tastatur erinnert noch an die Schreibmaschine. Sie hat nur noch einige Zusatztasten, sowie einen Ziffernblock. Mit Hilfe der Tastatur kann man eine "rege" Unterhaltung mit dem Computer führen.
    Man tippt seine Wünsche ein und erhält eine Rückmeldung.
     
    Ausgabegeräte
     
    Ein Ausgabegerät ist z.B. der Monitor.
    Hier kann man seine Eingaben sowie Rückmeldungen sehen.
    Ein anderes Ausgabegerät ist der Drucker, er liefert die Ergebnisse schwarz auf weiß.
    Oder der Lautsprecher, er gibt Signale in Ton weiter.
     
    Speichergeräte
     
    Speichergeräte sind Disketten, Festplatten, CD-ROM-Laufwerke oder DVD-Laufwerke.
    Näher beschrieben hier
     
    Übertragungsgeräte
     
    Übertragungsgeräte sind Modem, oder ISDN-Karten.
     
    Anschluß der Peripheriegeräte
     
    Dieser erfolgt über Schnittstellen.
    Dabei werden 2 verschiedene Techniken unterschieden.
    Parallele Übertragung = Daten werden gleichzeitig übertragen.
    Serielle Übertragung = Daten werden hintereinander übertragen.
    Die Eingabe erfolgt über die Tastatur, die Verarbeitung in der CPU, die Ausgabe über den Bildschirm oder Drucker, die Speicherung mit Disketten oder Festplatten, sowie die Übertragung durch Modem oder ISDN-Karten.

    Ein Computer funktioniert auch ohne Peripheriegeräte, seine Leistungsfähigkeit ist dann aber erheblich eingeschränkt.
     
    Software
     
    Software sind Programme. Sie berechnen Zahlen, verarbeiten Texte oder erzeugen Grafiken.
    Für fast jede Aufgabe gibt es spezielle Programme. Diese können gewaltige Ausmaße annehmen.
    Programme werden auf elektromagnetischen Speichermedien gesichert und können dann beliebig oft genutzt werden.
     
    Betriebssystem
     
    Das Betriebssystem ist ein spezielles Programm und für die Arbeit des Computers von besonderer Bedeutung.
    Es koordiniert und kontrolliert sämtliche Abläufe des Computers, sowie die Kommunikation zwischen den verschiedenen Geräten.
    Ohne Betriebssystem kann der Computer nicht arbeiten.
    Das Betriebssystem sorgt dafür, das Eingaben, die wir machen, auch in den CPU ankommen.
    Es bildet die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine.
     
    Programmiersprachen
     
    Eine Programmiersprache übersetzt Anweisungen an einen rechner aus einem dem Menschen verständlicheren Form in eine für den Computer verarbeitbare Fassung.
    Der Computer bearbeitet nur 0 und 1.
    Der Computer kann nur arbeiten, wenn er Hardware und Software hat.
     
    Standardsoftware
     
    Mit Hilfe der Programmiersprachen lassen sich Programme erstellen, welche die Arbeit mit dem Computer ermöglichen. Dies sind z.B. Tabellenkalkulations-, Textverarbeitungs- oder Grafikprogramme.
    Die Software, die auf einem großen Benutzerkreis zugeschnitten ist, bezeichnet man als Standardsoftware.