Von der Geschichte
bis zum
Aufbau des Computers.
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    Elektronische Datenverarbeitung
     
    Computer == Rechner
    to compute == rechnen
    Stärken des Computers: Genauigkeit, Schnelligkeit, Zuverlässigkeit, automatischer Ablauf sowie rationelle Arbeitsweise.
     
    Unterschiedliche Faktoren zwischen dem mensch. Gehirn und dem Computer
     
    Während die Lernfähigkeit beim menschlichem Gehirn sehr groß ist, ist Sie beim Computer sehr gering.
    Die Handlungsweise ist beim menschlichem Gehirn selten eindeutig und unzuverlässig, aber beim Computer eindeutig.
    Die Zuordnungsmöglichkeit ist beim menschl. Gehirn sehr groß und beim Computer gering.
    Die Arbeitsweise ist beim menschl. Gehirn sehr langsam im Gegensatz beim Computer sehr schnell.

    So sind noch viele weitere Faktoren zwischen dem menschl. Gehirn und dem Computer sehr unterschiedlich.
     
    Grundprinzip der Datenverarbeitung
     
    Das Grundprinzip ist
    EVA Eingabe -- Verarbeitung -- Ausgabe.
    EVAS Eingabe -- Verarbeitung -- Ausgabe -- Speicherung.
    EVASÜ Eingabe -- Verarbeitung -- Ausgabe -- Speicherung -- Übertragung.

    Das EVASÜ ist das umfassende und typische Prinzip der EDV.
     
    Die Geschichte der EDV
     
    Grundlegende Ideen und Theorien vor dem EDV - Zeitalter
    Zuerst begann der Mensch seine Wahrnehmungen mit Hilfe der Sprache auszudrücken. Später stellte er sich es auch bildlich vor.
    Ca. 5000 vor Christus begann der Mensch zu zählen, mit den Fingern, oder den Händen, später mit Steinen oder ähnlichen.
    Ca. 500 nach Christus kam das arabische Zahlensystem nach Europa.
    Das Zehnersystem mit den Ziffern 0, 1, ... brachte die Einführung der 0 und die Stellenschreibweise.
    Es bildet die Grundlage für das Rechnen mit Maschinen.
    1679 wurde das Dual- oder Binärsystem entwickelt, die Zahlen werden nur mit 0 und 1 dargestellt.
     
    Ideen und Theorien im EDV-Zeitalter
     
    Rechner: besteht aus Steuerwerk, Rechenwerk, Speicher, Ein- und Ausgabeeinrichtungen.
    Das steuernde Programm ist eine Kette logischer Binärentscheidungen die Schritt für Schritt abgearbeitet werden.
    Ein Programm wird im Speicher abgelegt und von dort automatisch abgerufen.
     
    Die ersten Hilfsmittel der DV
     
    Im 3. Jahrhundert wurde das Rechenbrett verwendet. Später entstanden mechanische Rechenmaschinen.
    1641 die erste wirklich arbeitende Rechenmaschine, die aber nur addieren konnte.
     
    Lochkartenmaschinen
     
    Sie wurden zur Steuerung von Webstühlen für statistische Berechnungen 1890 übernommen. Außerdem wurden sie zur Volkszählung eingesetzt. Statt wie üblich in Jahren, ging es nun in Wochen.
    1896 wurde die Tabulating Machines Corporation (IBM) gegründet.
     
    Technische Entwicklungen im EDV-Zeitalter
     
    1906 wurde die Elektronenröhre entwickelt.
    1948 wurde der Transistoreffekt entdeckt.
    1958-61 die ersten integrierten Schaltungen und
    1970 der Mikroprozessor.
     
    Elektronische Rechenanlagen
     
    Die ersten EDV-Anlagen benutzten elektromagnetische Relais als Schalter. Sie wurden dann abgelöst durch die Elektronenröhre.
    Die Erfindung des Transistors leitete die Miniaturisierung ein. Die Transistoren wurden wichtigstes Bauelement der integrierten Schaltungen.
    Die Miniaturisierung ging soweit, bis der Zentralprozessor auf einen Chip untergebracht werden konnte und zum Mikroprozessor wurde.
     
    Computergenerationen
     
    DV-Anlagen der 1.Generation
    Zeit: ab 1946 bis Ende der 50er Jahre
    Schaltelemente: Rühren
    Geschwindigkeit: ca. 1000 Additionen pro Sekunde
    Beispiel: ENIAC, UNIVAC I

    DV-Anlagen der 2.Generation
    Zeit: ab 1957 bis Ende der 60er
    Schaltelemente: Transistoren
    Geschwindigkeit: ca. 10000 Add. pro Sek.
    Beispiel: IBM 1400, SIEMENS 2002

    DV-Anlagen der 3.Generation
    Zeit: ab 1964
    Schaltelemente: Höchstintegrierte IC
    Geschwindigkeit: ca. 500000 Add. pro Sek.

    DV-Anlagen der 4.Generation
    Zeit: seit Anfang der 70er
    Schaltelemente: Höchstintegrierte IC
    Geschwindigkeit: ca. 10 Mio. Add. pro Sek.

    DV-Anlagen der 5.Generation
    Zeit: seit Anfang der 80er
    Schaltelemente: Höchstintegrierte Schaltkreise auf einen Chip