Von der Geschichte
bis zum
Aufbau des Computers.
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    Die Maus ist ein weit verbreitetes Eingabegerät. Sie ist ein etwas handflächengroßes Kästchen mit 2 bis 3 oder mehr Tasten. Manche Mäuse besitzen auch kleine Räder, über die man bei graphischen Benutzeroberflächen wie Windows den Fenterausschnitt nach oben oder unten schieben kann. (Scrollen)
    Im inneren der Maus befindet sich ein Mechanismus, der die Bewegungen der Maus in elektrische Signale umsetzt. Dabei werden zwei verschiedene Techniken unterschieden.
     
    Mechanische Maus
     
    Diese arbeitet mit einer Rollkugel, welche die Bewegungen auf ein Schlitzrad überträgt. Dieses Schlitzrad dreht sich durch eine Lichtschranke. Aus den Signalen Lichtdurchgang bzw. kein Lichtdurchgang ermittelt ein Prozessor in der Maus die Bewegungsrichtung und überträgt diese an den Rechner.
     
    Optische Maus
     
    Diese arbeiten mit Licht. Hier werden feine Gitterlinien mit einer speziellen Unterlage durch Lichtreflexe aufgenommen. Diese Lichtreflexe werden vom Prozessor aufgenommen und in Mausbewegungen umgerechnet und dem Rechner mitgeteilt.
    Optische Mäuse arbeiten sehr vie präziser als mechanische Mäuse, da hier keine Abweichungen durch Mechanik auftreten. Neben der Übertragung durch Kabel finden sich auch Mäuse, die die Signale per Funk oder Infrarot-Licht übermitteln. Dadurch ist das Kabel überflüssig.
    Auf dem Bildschirm werden Mausbewegungen durch den sogenannten Mauszeiger sichtbar. Dieser eignet sich gut zur Markierung und auch zum Zeichnen. Die Bedienung eines Programmes kann durch eine Maus einfacher und komfortabler werden. Anstatt mit Tasten einen Befehl aufzurufen, wird der Mauszeiger auf ein Befehlsfeld bewegt und die Maustaste gedrückt. (Anklicken)
    Befehle müssen nicht mehr auswendig gelernt werden und es entfällt eine oft mühsame Fingerakrobatik, wenn z.B. zwei Tasten gleichzeitig gedrückt werden müssen. Die Maus ist kein vollständiger Ersatz für die Tastatur, da man mit der Maus keine Zeichen direkt eingeben kann.

     
    Trackball
     
    Der Trackball ist im Prinzip eine auf den Rücken gedrehte Maus. Statt den gesamten Kasten zu bewegen, wird hier nur die Kugel mit der Hand gedreht.
    Die Arbeitsweise eines Trackballs entspricht vollständig die einer mechanischen Maus.
    Ein Trackball wird häufig eingesetzt, wenn Platz für die Maus nicht ausreicht, z.B. bei tragbaren Rechnern. Hier wird sie einfach an die Tastatur angehängt.