Die Aufgaben des Netzwerkbetriebssystemes sind die Verbindung zur Hardware, sowie die Zusammenarbeit der vielen an einen Rechner sitzenden Einzelteile, wie interne Speicher, Diskettenlaufwerke oder Drucker.
Ein Betriebssystem ist für die Arbeit mit einem Rechner unbedingt notwendig, sonst lassen sich auch keine Anwenderprogramme ausführen. Die bekanntesten Vertreter sind MS/DOS und UNIX.
Für das Betriebssystem UNIX gehören die wichtigsten Netzdienste zum Bestandteil. Andere Betriebssysteme haben Schnittstellen zu Netzdiensten, welche aber in der Regel als eigenständige Programme betrachtet werden.
Die enge Verbindung zwischen Betriebssystem und Netzsoftware macht sich immer mehr als Tendenz der weiteren Entwicklung deutlich, neue Betriebssysteme kommen ohne die entsprechende Netzeinbindung gar nicht mehr auf den Markt.
Eine Sonderrolle spielt dabei aber NetWare. Dieses Produkt vereint untrennbar die Funktionen eines Betriebssystems mit der Netzarbeit.
Ein NetWare-Server arbeitet nur beim Start mit MS/DOS. Danach wird ein eigenes Betriebssystem geladen, welches nur die Netzarbeit zur Aufgabe hat, als selbständige Arbeitsstation fällt der Server dann aus, man spricht dann von einem dedizierten Server.
Eine solch enge Verbindung von Betriebssystem und Netzwerkarbeit nennt man auch ein Netzwerkbetriebssystem.
