Von der Geschichte
bis zum
Aufbau des Computers.
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    Die Tastatur ist das wichtigste und häufigste Eingabegerät. In Verbindung mit dem Bildschirm ermöglicht sie die direkte Eingabe im Dialog mit dem Computer -die sogenannte Direkt- oder Dialogerfassung. Zeichen, welche auf der Tastatur gedrückt werden, erscheinen auf dem Bildschirm.
    Man kann sofort kontrollieren, ob die Eingabe richtig war und bei Bedarf korrigieren. So gibt man z.B. Texte auf direktem Weg ein oder Werte, mit denen man rechnen will. Üblich sind kombinierte Tastaturen mit einem numerischen und alphanumerischen Block, sowie einen Funktionstastenbereich. Die Anordnung der alphanumerischen Tasten (in Deutschland nach DIN) sind genormt. Üblich sind MF-Tastaturen (Multi-Funktion) mit separaten Ziffernblock auf der rechten Seite und 12 Funktionstasten über dem alphanumerischen Block.

     
     
    Die Tastenbelegung sagt nichts über die Funktion einer taste in einem Programm aus. Es ist sogar möglich, die alphanumerischen Tasten mit völlig anderen Zeichen zu belegen.
    Die Tastenanordnung dieser sogenannten Q WERTZ- Tastatur wurde von Christopher Sholes im 19. Jahrhundert entwickelt. Die am häufigsten benutzten Tasten liegen weit auseinander und sind für Zeigefinger nur schwer zu erreichen. Da durch die Trägheit der Schreibmaschinenmechanik eine hohe Tippgeschwindigkeit immer wieder zum Verhalten der einzelnen Typenhebel führte, wurde auf diesem Weg eine künstliche Bremse angelegt. Andere Tastenanordnungen versuchen dies zu beseitigen. Bei der Pvorak- Tastatur liegen die am häufigsten vorkommenden Buchstabentasten in der mittleren Reihe. Die Maltron- Tastatur ordnet die Tasten so an, das die meistgebrauchten Tasten den "kräftigsten" Fingern zugeordnet sind. Weitere spezielle Tastaturen gibt es für japanische Schriftzeichen, technische Zeichen...
     
     
    MF - Tastatur
    Je nach seinen Vorlieben kann man unterschiedliche Tastauren benutzen. Es gibt solche mit kurzem oder langem Tastenweg, mit hartem oder weichen Anschlag und mit oder ohne akustischer Anschlagbestätigung - dem sogenannten Klick. Um störende Kabel zu vermeiden, geben manche Geräte Ihre Informationen über Infrarotlicht oder Funk an den Rechner weiter.
    Wie kommen die Zeichen nun von der gedrückten Taste auf den Bildschirm?
    Unter den Tasten befindet sich ein Netz von waagerechten und senkrechten Drähten. Genau unter jeder taste kreuzen sich diese Drähte. Wird eine Taste gedrückt, entsteht am Kreuzungspunkt ein elektrisches Signal. Dieses Signal wird von einem speziellen Tastaturprozessor in einen Code umgewandelt. Dieser Code wird an den Computer weitergegeben, der die entsprechende Aktion auslöst. Um keine Eingabe zu verpassen, wird ca. 1000 mal in der Sekunde überprüft, ob ein elektrisches Signal vorliegt. Das drücken einer Taste bewirkt also nur die Weitergabe eines Code´s an den Computer. Erst dann wird anhand einer Zuordnungstabelle die dazugehörige Aktion erzeugt. Wie die Tabelle aussieht ist völlig beliebig. Die Tastatur weist zum Teil auch erhebliche Nachteile auf. So ist die Positionierung des Cursors mühsam und langwierig. Für jede Verschiebung muss eine Taste gedrückt werden, Zeichen können immer nur einzeln eingegeben werden und Grafiken können mit der Tastatur so gut wie überhaupt nicht erstellt werden.