Von der Geschichte
bis zum
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    Übertragungsmedien
     
    Die stärkste Verbreitung als Übertragungsmedium in lokalen Netzen hat das Koaxialkabel gefunden.
    Das Koaxialkabel ist die günstigste Art der Verkabelung. Es sieht wie ein normales Antennenkabel aus. Es besitzt einen Innenleiter, darüber eine Abschirmung, einen Außenleiter und eine äußere Abschirmung.
    Ein Koaxialkabel für Datennetze kann max. 10 MBit/s übertragen und findet im Ethernet und ArcNet Verwendung. Aufgrund der physikalischen Begrenzung der Übertragungsrate wird dieses Kabel immer mehr vom Twisted Pair-Kabeln verdrängt. Je nach Dicke kann es unterschiedliche Maximallängen erreichen, bevor das Signal verzerrt wird. In der Praxis erreicht man Längen zwischen 180 Meter und 500 Meter bei busförmiger Verkabelung.
     
    Twisted Pair-Kabel
     
    Die einfachste Art Daten zu übertragen, sind zwei dünne Kupferdrähte, die paarweise verwendet werden. Sie werden miteinander verdrillt, da die Drähte auf langen Strecken äußerst störanfällig wären.
    Daher auch der Name Twisted Pair (verdrillte Adernpaare). Diese Kabel werden für Telefon- und Datenübertragungen aller Art eingesetzt. Diese werden noch zwischen vielen verschiedenen Kabelqualitäten unterschieden. Von der Qualität hängt die maximal erreichbare Übertragungsgeschwindigkeit ab, welche heute bei ca. 155 MBit/s liegt.
    Grundsätzlich unterscheidet man zwischen den Typen:
    - UTP (Unshielded Twisted Pair) ungeschirmet Kabel
    - STP (Shieled Twisted Pair) geschirmte Kabel und
    - S-UTP (Shieled UTP)
     
    Unterscheidung- und Qualitätskriterien
     
    Die zwei Adernpaare sind aber bei allen Kabeln einzeln abgeschirmt, damit sie sich nicht gegenseitig berühren.
    Unterscheidung- und Qualitätskriterien sind folgende:
    - Anzahl der Adern, bzw. Adernpaare
    - Material des Kabels
    - Art der Abschirmung
    - Leitfähigkeit des Kabels
    - ohmscher Widerstand
    - Übersprechverhalten
    - Dämpfung